Offensichtlich wertvoll

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Das Angebot der Inklusionsbegleitung des Familien unterstützenden Dienst (FuD) der Graf Recke Stiftung soll Kinder und Jugendliche im Schulalltag unterstützen und ihnen so die Teilnahme am Unterricht ermöglichen. Die Aufgaben sind so individuell wie die jungen Menschen selbst. Doch auch die Wege der Mitarbeitenden sind vielfältig. Wir haben uns an der Kölner LVR-Schule Belvedere mit Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung umgehört und hier in loser Folgeeinige unserer Inklusionsbegleiterinnen und -begleiter vorgestellt. Abschließend geht es heute um Andrea Rütsch, die über die Graf Recke Stiftung ihren Weg gefunden hat und weitergehen möchte.

„Ich habe nach meinem Abitur vieles ausprobiert, aber es war lange Zeit nicht das Richtige dabei. In einer spontanen Entscheidung habe ich mich vor gut zwei Jahren bei der Graf Recke Stiftung als Inklusionsbegleiterin beworben und habe meinen Bereich gefunden, definitiv. Was mich gerne zur Arbeit gehen lässt: Man entwickelt Routinen und erlebt trotzdem jeden Tag etwas Neues. Alleine dadurch, da die Kinder jeden Tag anders gelaunt sind.

Inklusionsbegleitung durch den FuD

Der FuD begleitet junge Menschen mit Behinderung an Schulen und Kindertageseinrichtungen, zu Hause oder in der Freizeit. Das FuD-Einzugsgebiet umfasst den Großraum Köln, den Bergischen Kreis, Düsseldorf, den Rhein Kreis Neuss, das Ruhrgebiet und den Kreis Mettmann.

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Mein Kind sitzt im Rollstuhl, meine Aufgaben umfassen also viele motorischen Hilfen, etwa Dinge anzureichen. Aber letztlich gebe ich Hilfe zur Selbstständigkeit. Der Junge hat in den zwei Jahren seine Sprache sehr verbessert, kann mittlerweile auch gut alleine laufen. Seine Entwicklung ist auch anderen an der Belvedere-Schule aufgefallen. Es ist offensichtlich, wie wertvoll eine persönliche Begleitung ist. Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass ich diesen Weg weitergehen möchte. Trotz Vollzeitstelle studiere ich seit einigen Monaten Heilpädagogik im Fernstudium. Mein Ziel bleibt die Arbeit mit Kindern mit Förderbedarf.“

Es ist offensichtlich, wie wertvoll eine persönliche Begleitung ist.

Andrea Rütsch

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