Garath: Konzept für ehemaliges Seniorenheim

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Seit fast 200 Jahren kümmert sich die Graf Recke Stiftung als diakonischer Träger um gute soziale Begleitung und Betreuung von Menschen. Für ihre sozialen Angebote werden auch passende Mietobjekte benötigt. In Düsseldorf ist das nicht ganz ein­fach. Größe und Kosten müssen stimmen. Nun ergibt sich die Möglichkeit für ein soziales Wohnprojekt im Düsseldorfer Stadtteil Garath in einem ehemaligen Seniorenheim. Noch sind aber viele Fragen offen.

Die Pläne der Graf Recke Stiftung für das vom Stararchitekten Gottfried Böhm gebaute ehema­lige Seniorenheim in Düsseldorf-Garath werden im Stadtteil noch heiß diskutiert. Die Stiftung hat ein Konzept vorgelegt, wonach Wohn- und Begleitangebote für verschiedene Zielgruppen eingerichtet werden. Das weitläufige Gebäude mit seinen langen Trakten bietet die Möglichkeit, die unterschiedlichen Konzepte unter einem Dach zu bündeln. »Unsere Idee ist ein besonderes Unterstützungsangebot für Familien aus Garath, die Rat und Hilfe suchen, wenn sie in der Kindererziehung nicht weiterwissen. Darüber hinaus sollen auch einige wenige Plätze für Kinder geschaffen werden, die vorübergehend nicht mehr mit ihrer Familie zusammenleben können«, erläutert Michael Mer­tens, Leiter der Graf Recke Erziehung & Bildung. Ebenso geplant sind Wohnangebote für erwachse­ne Menschen mit geistiger Behinderung, in denen sie selbstbestimmt und selbstständig leben können. »Wir sind noch in einem frühen Stadium der Pla­nungen und im engen Austausch mit der Politik und Nachbarschaft«, erklärt Markus Eisele, Theo­logischer Vorstand. Finanzvorstand Petra Skodzig ergänzt: »Der Nutzungsgedanke in seiner Breite und Vielfalt bildet einen Spiegel des gesellschaftli­chen Lebens in Garath ab. Das Wohnkonzept bietet auch Menschen aus dem direkten Umfeld die Mög­lichkeit einer bedarfsangemessenen Unterstützung, ohne dass sie die vertrauten Orte verlassen müssen. Wir freuen uns auf eine gute Nachbarschaft, Ver­netzung und Kontakte im Quartier.«

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Auf einer Extraseite informiert die Graf Recke Stiftung umfassend über ihr Konzept.
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